Prädikantin und Prädikanten

Seit vielen Jahren versehen unsere Prädikanten mit hohem persönlichen Engagement ihren ehrenamtlichen Dienst in der Andreas-Kirchengemeinde. Sie gestalten eigenverantwortlich mehrere Gottesdienste im Jahr, sind in der Ökumene aktiv und begleiten die regelmäßigen Taizé Gebete.

Gordon Müller, von Beruf Diplom-Verwaltungswirt (FH) und pensionierter Verwaltungsrat im Sozialreferat der Landeshauptstadt München. Seit 1977 bringt er sich ehrenamtlich in unserer Gemeinde ein und hat dabei inzwischen sehr unterschiedliche Aufgabengebiete kennengelernt. 

Ruth Weiß, ehem. Sekretärin im Klinikum Großhadern und nun im Ruhestand. Seit 1994 arbeitet sie ehrenamtlich in verschiedenen Einsatzbereichen unserer Kirchengemeinde.

Prädikant Christian Schwarz

Mein Name ist Christian Schwarz, verheiratet, Vater von zwei Töchtern. Ursprünglich komme ich aus Mecklenburg, seit 1999 wohne ich in München. In der Passionskirche habe ich in Gottesdiensten, im Hauskreis und im Kirchenvorstand mitgearbeitet und wurde dort 2004, nach der Ausbildung beim Gottesdienstinstitut der ELKB, als Prädikant eingeführt. Nach zwei Jahren in USA sind wir 2008 nach Neuried gezogen. Zunächst arbeitete ich einige Jahre im Kindergottesdienstteam mit, seit 2014 bin ich als Prädikant aktiv.

 

"Was bist du, eine Prädikantin / ein Prädikant? Was ist denn das?"

So werden wir oft gefragt, wenn wir auf unseren ehrenamtlichen Dienst als Predigerin / Prediger in der Evang.-Luth. Kirche angesprochen werden. Und fast jedes Mal wird als zweites gefragt, wie das denn möglich sei, als Laie und so ...

Laie, das kommt von Laós und bedeutet etwa: "Der aus dem Volke". Laien sind wir – trotz unserer abgeschlossenen Prädikanten-Ausbildung – bis heute geblieben, auch wenn wir oft in unserer Gemeinde bzw. im Dekanat München und darüber hinaus predigen.

"Predigen macht Freude", so schrieb unser Mentor Pfarrer Hans-Georg Lubkoll (ehem. St. Matthäus, München) in seinem Buch Blick in die Predigtwerkstatt. "Aber nicht allen [die predigen] kommen diese drei Worte mühelos über die Lippen. Während der eine für die Stunden, die er der Vorbereitung einer Predigt widmet, eigentlich Vergnügungssteuer zahlen müsste, hätte der andere Anspruch auf eine Schwerarbeiterzulage."

Wir glauben, auf die Zulage hätten wir jetzt nach vielen Jahren im ehrenamtlichen Predigtdienst keinen Anspruch mehr, doch "steuerpflichtig" fühlen wir uns auch heute noch nicht.

Sie erreichen unsere Prädikanten über das Pfarramt der Andreaskirche.